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Forschung und wissenschaftlicher Austausch sind wichtige Ziele unseres Vereins. In Kooperation mit Hochschulen und wissenschaftlichen Partnern möchten wir die wachsende Sammlung erschließen, den kunsthistorischen Kontext der Kölner Werkschulen und der ihnen nahestehenden Kunstschaffenden erforschen und insbesondere Studierenden ermöglichen, kunsthistorische und konservatorische Methoden unmittelbar am Original zu erproben.

​​​​Von den Kölner Werkschulen in den Ausstellungsraum: Kunst im Bestand der Stiftung WerkKunst Köln e. V.

Praxisübung am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn

Leitung: Richard Kaldenhoff M. A.

Sommersemester 2026

 

Im Sommersemester 2026 bot Richard Kaldenhoff am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn die Praxisübung Von den Kölner Werkschulen in den Ausstellungsraum: Kunst im Bestand der Stiftung WerkKunst Köln e. V. an. Die 19 Studierenden beschäftigten sich mit der Geschichte der Kölner Werkschulen und untersuchten Werke aus der Ausstellung WILHELM TEUWEN UND SEIN KREIS. Sie dokumentierten die Exponate und verfassten eigenständige Katalogbeiträge; konservatorische Grundlagen vermittelte die Restauratorin Helena Kaldenhoff M. A.

Einblicke in die künstlerische Praxis erhielten die Studierenden bei einem Atelierbesuch der Bonner Künstlerin Petra Siering, die ab 1973 am Fachbereich Kunst und Design der Fachhochschule Köln, in den die Kölner Werkschulen eingegliedert worden waren, Kunst studierte. Eine Exkursion zu Orten der Kölner Nachkriegsmoderne – Gürzenich, Madonna in den Trümmern in St. Kolumba, Minoritenkirche, Kölner Dom und Rathausturm – sowie ein Besuch im Rheinischen Archiv für Künstlernachlässe (RAK) ergänzten die Praxisübung.

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Tradition in Trümmern

Kooperationsprojekt mit dem studentischen Arbeitskreis kunst(dis)kurs am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn

Leitung: Moritz Finkenstedt, Leona Stegemann B. A.

Juni 2024 – Juli 2025

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Von Juni 2024 bis Juli 2025 unterstützten Studierende des am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn ansässigen Arbeitskreises kunst(dis)kurs die Stiftung WerkKunst Köln e. V. bei der Vorbereitung ihrer ersten Ausstellung WILHELM TEUWEN UND SEIN KREIS. Im Mittelpunkt standen Recherchen zu den in der Ausstellung vertretenen Künstlerinnen und Künstlern der Teuwen-Klasse, die den Wiederaufbau Kölns in der Nachkriegszeit maßgeblich mitprägte.

Die Studierenden verfassten Künstlerbiografien zu Wilhelm Teuwen und zu Künstlerinnen und Künstlern der Teuwen-Klasse, von denen eine Auswahl im Begleitheft zur Ausstellung veröffentlicht wurde. Begleitend gab Christian Kaldenhoff Einblicke in die Gründung des Vereins und die Geschichte der Kölner Werkschulen; eine Tagesexkursion führte zu Kunst im öffentlichen Raum und zu Spuren der Teuwen-Klasse im Kölner Stadtbild. Franziska Helmenstein M. A. vermittelte Grundlagen der Quellenkritik und Archivarbeit. Im Rheinischen Archiv für Künstlernachlässe (RAK) gab Archivleiter Daniel Schütz M. A. Einblicke in die Archivpraxis und sichtete mit den Studierenden den Nachlass des Teuwen-Schülers Klaus Balke.

Mit freundlicher Unterstützung des Kunsthistorischen Instituts der Universität Bonn (KHI) und des Rheinischen Archivs für Künstlernachlässe (RAK).

In Kooperation mit dem Arbeitskreis kunst(dis)kurs am KHI.

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